Die dritte Woche

Da sich Maunzepaul inzwischen zu einem unerschrockenen, ausdauernden Klettermaxe und Gipfelstürmer entwickelt, mußten wir in dieser Woche den Ausbau unseres Katzennetzes auf dem Balkon in Angriff nehmen. Was für die betagten Herrschaften Anton und Romy jahrelang gute Dienste geleistet hatte, war für Paule einfach ein “Lacher”. So schnell konnten wir gar nicht gucken, wie der kleine Kerl hoch oben im Balkonnetz hing und drauf und dran war, über das Netz zu steigen. Die Arbeiten gestalteten sich Dank der Mithilfe zweier Katzen außerordentlich einfach, zumal viel mit Schnüren und Netzteilen hantiert wurde und Katzen bei solchen Dingen ja bekannterweise überhaupt kein Interesse geschweige denn einen Jagdinstinkt entwickeln.

Zur Belohnung schien dann auch prompt die Sonne für einige Stunden und wir konnten dann unseren neu gesicherten Balkon an die Katzenschaft übergeben. Für Frauchen war dann erstmal kein Platz mehr frei, später jedoch hatte ich dann die Freude, daß sich beide Miezen gleichzeitig auf meinem Schoß liegend, die Sonne auf den Pelz brennen ließen. Das hatte ich nach so kurzer Zeit des Zusammenlebens nicht zu hoffen gewagt.

 

wo klettert der denn ?

Königsloge und Stehplatz ...

 

Am selben Abend machte es sich Maunze-Paul erstmal bei mir im Bett gemütlich und Romsi lag im Computerzimmer unter ihrer heißgeliebten Lampe. Nach einer Weile maunzte es neben meinem Bett und Romsi beklagte sich ganz offensichtlich, daß dieser freche Minikater genau dort lag, wo sie sich nun niederlassen wollte. Ich hab sie gelockt und zu ihr gesagt: “Komm nur her, es ist genug Platz für alle da, trau Dich nur, Paule tut Dir schon nichts”. Romsi war zwar nicht so ganz überzeugt, nachdem ich aber Paule nicht verscheuchte, blieben ihr nur zwei Möglichkeiten: entweder zurück unter die Lampe und kein Frauchen und Schmusen oder mit zu Paulchen und mir ins Bett. Eine schwere Entscheidung ! Meine alte Dame brachte geraume Zeit damit zu, das Für und Wider zu erwägen, zu maunzen, mit dem Schwanz ganz aufgeregt zu zittern und flehentlich mit Blicken darum zu betteln, daß der Eindringling doch bitte umgehend aus dem Bett entfernt werden möge. Nachdem aber nichts in dieser Richtung geschah, nahm sie sich dann schließlich doch ein Herz, stieg langsam (was für ein Bild !) auf mein Kopfkissen, schlich an Paule vorbei auf meine Beine, ließ sich dort nieder und begann zufrieden zu schnurren. Wie sich der Abend weiter entwickelte ? Die folgenden Bilder sagen wieder einmal mehr als Worte :-)))

 

es fehlen

nur noch

Zentimeter

 

Bis die Tage, ich halte die Kamera schon schußbereit, um Maunze-Paul einmal in voller Kletteraktion fotografieren zu können - bisher war er jedoch immer schneller als ich !

 

Sonntags-Nachschlag:

Unser heutiges Nachmittagsnickerchen verbrachten wir wieder gemeinsam auf dem Balkon. Diesmal hatte ich die Kamera griffbereit, um eventuell ein Kletterfoto schießen zu können. Maunzepaul hatte heute aber keine Lust auf Gymnastik sondern gab sich dem Müßiggang hin. Er war so entspannt, daß selbst Romsi es wagte, von alleine mit auf den Schoß zu kommen.

 

meine SüßenGuck mal 

 

 

 

 

 

 

Paulchen beim LesenLauerblick 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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